
Sie möchten die Vorteile von serieller Sanierung und Vorfertigung für Ihre Gebäude nutzen? Sto Industrie begleitet Unternehmen, Wohnungswirtschaft und Planende bei der Entwicklung und Umsetzung von innovativen Lösungen für das serielle Bauen und Sanieren. Mit unserem Know-how im Holzbau, bei Fassadendämmsystemen und Prozessen der Vorfertigung bieten wir Ihnen effiziente Wege, Sanierungsprojekte und Neubauten erfolgreich zu realisieren.
Doch das sind längst nicht alle Vorteile – in unserer Broschüre Serielles Bauen und Sanieren finden Sie alle Details.

Ob Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) oder vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) – wählen Sie aus unserem breiten Sortiment an Fassadendämmsystemen die passende Lösung für Ihr Projekt. Unsere Systeme bieten Ihnen eine große Vielfalt an Dämmstoffen wie Holzfaser, Polystyrol oder Mineralwolle und ermöglichen individuelle Gestaltungsmöglichkeiten: von Putzstrukturen in nahezu allen Farbtönen über Naturstein, Flachverblender bis hin zu Glasmosaik.

Variation
WDVS & VHF mit Holzfaser/Polystyrol/Mineralwolle – Neubau & Sanierung – Gebäudeklasse 1–5
Gestaltungsvielfalt
Putzstrukturen & -farben, Naturstein, Klinkeroptik, Glasmosaik etc.
Langfristigkeit
Minimiertes Rissrisiko und geringer Pflegeaufwand je nach Standort und Beanspruchung
Langlebigkeit
40 bis 60 Jahre Lebensdauer von WDVS nach einer Untersuchung des Fraunhofer-Instituts
Flexibilität
Baukastensystem für individuelle und sichere Systemlösungen
Brandschutz
Gesetzeskonforme Dämmung bis Gebäudeklasse 5 & für nichtbrennbare Gebäudeabschlusswände
Serielle Sanierung bezeichnet die Sanierung von Gebäuden mit vorgefertigten Bauteilen oder Modulen, die industriell gefertigt und auf der Baustelle effizient montiert werden. Dieses Konzept ermöglicht schnelle, planbare und qualitativ hochwertige Ergebnisse.
Was eine serielle Sanierung kostet, hängt von Faktoren wie Gebäudegröße, gewählter Bauweise, Umfang der Vorfertigung und individuellen Anforderungen ab.
Serielles Bauen und Sanieren bietet sichere, effiziente Systeme für Neubau und Sanierung in den Klassen 1–5. Besonders WDVS und VHF mit Holzfaser, Polystyrol oder Mineralwolle decken vielfältige Anforderungen ab. Vorfertigung und modulare Bauweise beschleunigen die Umsetzung auf der Baustelle und die Wartungsprozesse im Rahmen von Sanierungsprojekten.
Bei der Fassadengestaltung sind mit Sto Industrie zahlreiche Oberflächen möglich, die flexibel in das Konzept integriert werden können – von Putz in vielen Farbtönen über plastische Fassadenelemente, Naturstein, Flachverblender bis zu Glasmosaik. Kombinationen sind ebenfalls flexibel integrierbar.
WDVS sind langlebig (40-60 Jahre), was eine Studio des Fraunhofer-Institut für Bauphysik1) belegt.
1 Quelle: Fraunhofer-Institut für Bauphysik.(https://share.google/ZPQKSvt0DKLrqGdsX)
Brandschutz ist mit bestimmten Systemaufbauten bis GK 5 möglich, auch im mehrgeschossigen Holzbau. Ein wirksamer Schallschutz erfüllt rechtliche Anforderungen und höhere Schutzziele; ein Prognosemodell unterstützt die Planung im Holzbau.
Durch wirksamen Wärmeschutz reduzieren WDVS den Wärmeverlust der Gebäudehülle. Bei der Sanierung unzureichend gedämmter Altbauten sinkt dadurch der Heizenergiebedarf, was zur Verringerung der gebäudebezogenen Heizemissionen beiträgt.2
2Quelle: (https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/produkte/bauprodukte/studien-zur-messung-vermeidung-bewertung-von/oekologische-kriterien-fuer)
Beim seriellen Bauen und Sanieren von mehrgeschossigen Gebäuden in Holzbauweise mit Wärmedämm-Verbundsystemen ist besonders darauf zu achten, dass keine größeren Vertikalverformungen entstehen, die zu sogenannten Quetschfalten führen können. Deren Ursache können elastische Verformungen, Setzungen oder Schwindverformungen der Unterkonstruktion sein – insbesondere im Bereich der horizontalen Geschossstöße. Durch sorgfältige Planung und fachgerechte Ausführung im Rahmen der Bauprozesse lassen sich solche Verformungen deutlich minimieren und somit Auswirkungen auf das Erscheinungsbild der Fassaden vermeiden. In den Publikationen des Informationsdienstes Holz finden sich dazu sehr gute Empfehlungen.
Außenwände in Holzbauart werden nach DIN EN 1995-1-1 (Eurocode 5: Bemessung und Konstruktion von Holzbauten) bemessen und müssen den dort genannten Anforderungen entsprechen. Diese Anforderungen sind sowohl beim Neubau als auch bei der Sanierung von Gebäuden im Holzbau relevant und spielen eine wichtige Rolle für die Vorfertigung und Qualität der Bauteile im Rahmen des seriellen Bauens und Sanierens.
Um Verformungen beim Neubau von Holzbauten mit einbindenden Decken zu reduzieren, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sollten Sie im Geschossstoß Randbohlen oder neben den Balken angeordnete Stellhölzer mit lotrechter Faserrichtung einsetzen. Durchlaufende Randbohlen reduzieren gleichzeitig die lastabhängigen Querdruckverformungen. Ohne durchlaufende Randbohlen kann eine Vergrößerung der Auflager- bzw. Aufstandsflächen hilfreich sein. Nachträgliche Setzungen durch unebene Auflagerung, Verschmutzungen oder überstehende Verbindungsmittel lassen sich durch organisatorische Maßnahmen während der Montage vermeiden. Beim Zusammenbau der Bauteile ist auf eine druck- und zugfeste Ausbildung der Anschlüsse zu achten. Das Putzsystem sollte erst dann vollflächig aufgebracht werden, wenn die Auflasten wie z. B. Dachsteine und Estriche der verschiedenen Geschosse eingebracht wurden.
Bei einer seriellen Sanierung mit vorgefertigten Holzständerwänden, die vor ein Bestandsgebäude platziert werden, erfolgt keine Einbindung der Decke in die Holzständerwand. Die im Werk vorgefertigten Wandelemente mit WDVS inklusive Oberputz werden auf der Baustelle aufeinander- oder nebeneinandergestellt. Im Übergang eines Elementes zum nächsten wird eine Dehnfuge im WDVS ausgeführt, um Bewegungen auszugleichen und die Fassade funktional sowie optisch dauerhaft zu schützen.
Serielles Sanieren lässt sich effizient in bestehende Gebäudebestände integrieren, indem standardisierte Module und vorgefertigte Bauteile gezielt auf die vorhandene Bausubstanz abgestimmt werden. Besonders Lösungen mit WDVS (Wärmedämm-Verbundsystem) und VHF (vorgehängte hinterlüftete Fassade) eignen sich, da sie kürzere Bauzeiten ermöglichen und vielfältige Oberflächengestaltungen zulassen können.
Serielles Sanieren mit vorgefertigten Modulen lohnt sich besonders bei größeren Wohnungsbeständen oder Quartieren, kann aber je nach Fall auch für Ein- und Zweifamilienhäuser effizient eingesetzt werden. Durch industrielle Vorfertigung werden ganze Gebäude schnell, präzise und kostensicher modernisiert. Bewohner profitieren durch die modulare Bauweise von kürzeren Bauzeiten und minimalen Einschränkungen, während Eigentümer Planungssicherheit und Skaleneffekte erzielen – so entstehen energieoptimierte* und zukunftsfähige Immobilien..
*Eine Fassade mit Dämmung kann im Vergleich zu einer Fassade ohne Dämmung Heizkosten einsparen und somit zur Energieeffizienz beitragen. https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/sanieren-bauen/daemmen/daemmarten/fassadendaemmungen/
Unser technischer Kundendienst berät und unterstützt Sie gerne in allen Fragen rund um serielles Bauen und Sanieren sowie mit unseren Fassadenlösungen für die Vorfertigung.

Alle Konstruktionsdetails herunterladen | 7Z 0,9 MBFugenausbildung mit Fugendichtstoff und Putzbeschichtung (GEN-TF-0204) Holztafelbauwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Fugendichtstoff und Putzbeschichtung (GEN-TC-0204) Massivholzwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Dehnfugenband und StoDeco Fassadenelement (GEN-DP-TF-0200) Holztafelbauwand | PDF 0,1 MB
Fugenausbildung mit Dehnfugenband und StoDeco Fassadenelement (GEN-DP-TC-0200) Massivholzwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Fugendichtstoff und Putz mit vorgefertigten Putzelementen (GEN-PR-TF-0201) Holztafelbauwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Fugendichtstoff und Putz mit vorgefertigten Putzelementen (GEN-PR-TC-0201) Massivholzwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Fugendichtstoff und Putz mit harter Bekleidung (GEN-RC-TF-0201) Holztafelbauwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Fugendichtstoff und Putz mit harter Bekleidung (GEN-RC-TC-0201) Massivholzwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Fugendichtstoff und vorgefertigte Putzelemente (GEN-PR-TF-0200) Holztafelbauwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Fugendichtstoff und vorgefertigte Putzelemente (GEN-PR-TC-0200) Massivholzwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Fugendichtstoff und harter Bekleidung (GEN-RC-TF-0200) Holztafelbauwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Fugendichtstoff und harter Bekleidung (GEN-RC-TC-0200) Massivholzwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Dehnfugenband, Fugenflankenprofil und Putz (GEN-TF-0202) Holztafelbauwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Dehnfugenband, Fugenflankenprofil und Putz (GEN-TC-0202) Massivholzwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Dehnfugenband und Putzbeschichtung (GEN-TF-0200) Holztafelbauwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Dehnfugenband und Putzbeschichtung (GEN-TC-0200) Massivholzwand | PDF 0 MB
Fugenübergang (GEN-TF-0203) Holztafelbauwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung an einer Außenecke mit Dehnfugenband und Putzbeschichtung (GEN-TC-0205) Massivholzwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung an einer Außenecke mit Dehnfugenband und Putzbeschichtung (GEN-TF-0205) Holztafelbauwand | PDF 0,1 MB
Fugenausbildung mit Dehnfugenband VHF zu WDVS (GEN-TC-0240) Massivholzwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Dehnfugenband VHF zu WDVS (GEN-TF-0240) Holztafelbauwand | PDF 0,1 MB
Fugenausbildung mit Dehnfugenband VHF zu WDVS (GEN-TC-0241) Massivholzwand | PDF 0 MB
Fugenausbildung mit Dehnfugenband VHF zu WDVS (GEN-TF-0241) Holztafelbauwand | PDF 0,1 MB