
Lange war das sogenannte Glaser-Verfahren (1959) das Standardberechnungsverfahren für die feuchtetechnische Bemessung von Bauteilen. Es erlaubt eine vereinfachte Beurteilung der winterlichen Tauwassergefahr. Einflüsse wie Baufeuchte, Schlagregen, Dachbegrünungen, aufsteigende Feuchte aus dem Erdreich, hygroskopische Feuchte oder Sommerkondensation finden dabei jedoch keine Berücksichtigung. Das vom Fraunhofer IBP Mitte der 1990er Jahre entwickelte Simulationsverfahren WUFI (Wärme und Feuchte instationär) hingegen berücksichtigt auch diese Parameter.
Wir bieten Ihnen den Service einer bauphysikalischen Berechnung, damit Sie mögliche Risiken vorab einschätzen können. Die Betrachtung erfolgt zunächst nach dem Glaser-Verfahren. Diese Methode hat nach wie vor ihre Berechtigung, wenn bei Ihren Leichtbaukonstruktionen weder Einbaufeuchte noch Regenwasseraufnahme oder Strahlungsabsorption eine wesentliche Rolle spielen. Kommen Faktoren hinzu, die von diesem Verfahren nicht erfasst werden, erfolgt zudem eine Beurteilung mit Hilfe einer hygrothermischen Simulation (WUFI).
