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BEG in Kraft

Förderung Fassade

Verbesserungen in der Förderlandschaft

Seit 1. Januar 2021 ist die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) in Kraft, die einige Verbesserungen in der Förderlandschaft für Neubauten und Sanierungen bringt.

Mit den neuen Richtlinien soll die Förderlandschaft für energieeffiziente Gebäude in Deutschland bis 2023 stufenweise einheitlicher gestaltet werden. Übergeordnetes Ziel dieser Umstrukturierung ist es laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), „noch stärkere Anreize für Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu setzen und damit einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der Energie- und Klimaziele 2030 im Gebäudesektor zu leisten“. Mehr Flexibilität, weniger Bürokratie und weniger Komplexität sollen Eigentümern von Wohn- und Gewerbebauten Lust auf das energetische Bauen und Sanieren machen.

Mit Einführung der BEG wurde die Förderung weiterentwickelt. So werden beispielsweise die Effizienzniveaus zum Teil anspruchsvoller und Aspekte wie Nachhaltigkeitszertifizierungen erstmals berücksichtigt. Die BEG löst die vier bisherigen Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ab, die Effizienzsteigerungen bei Gebäuden sowie den Einsatz erneuerbarer Energien honoriert haben.

An ihre Stelle treten drei neue Programme, jeweils eines für Wohngebäude, Nichtwohngebäude und Einzelmaßnahmen. Jedes Programm gibt es zukünftig als Kredit- und Zuschussvariante, wobei Kredite nach Abschluss der Einführung nur noch bei der KfW und Zuschüsse nur noch beim BAFA beantragt werden können. Das Förderangebot deckt auch die beraterische und planerische Baubegleitung durch einen Energieeffizienz-Experten ab. Erste Änderungen gelten bereits: Seit Januar 2021 ist die BEG-Einzelmaßnahmen (BEG EM) in Kraft, für die das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig ist.