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Mit Steinwolle dämmen

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Bewährter Aufbau - ohne Dübel

Das neue Fassadendämmsystem StoTherm Classic L/MW ohne Dübel macht den Einsatz mineralischer Dämmstoffe im industriellen Fertighausbau erstmalig wirtschaftlich. Großformatige Dämmstoffplatten (WLG 035) werden nur noch verklebt, ohne die Verwendung von Dübeln. Das spart Zeit und Kosten.

Bei StoTherm Classic L/MW ohne Dübel werden großformatige Steinwolledämmplatten (bis zu 2.400 x 1.200 mm) künftig nur noch geklebt; Dübel werden nicht mehr benötigt. Der Aufbau des WDVS erfolgt dabei – abgesehen vom Dämmstoff – mit exakt den organischen Klebe- und Armierungsmassen (StoPrefa Coll und StoPrefa Armat) wie beim Einsatz von Polystyrol (EPS). Das bedeutet für die industrielle Produktion, dass ein Wechsel zwischen den Dämmstoffen Mineralwolle und EPS jederzeit ohne zeitraubende Rüstzeiten möglich ist. Als Oberputz steht dann der langzeitbewährte Siliconharzputz StoSilco zur Verfügung.

Teamwork im System

Möglich wurde diese radikale Neuerung durch die exakte Abstimmung der einzelnen Systembestandteile vom Kleber über den Armierungs- bis zum Oberputz. Deutliche Vorteile bietet vor allem die Sto-Steinwolleplatte Xtra 2/B/H4 (WLG 035). Sie ist etwa 30 Prozent leichter als herkömmliche Mineralwolledämmstoffe und wird ohne Einsatz von Dübeln vollflächig auf Plattenwerkstoffen aus Holz verklebt.

Ihr Format ist mit bis zu 2.400 x 1.200 mm auf die Prozesse des industriellen Fertighausbaus abgestimmt. Da die Platten bereits ab Werk beidseitig beschichtet sind, stellen sie einen optimalen Haftverbund sicher; zwischen Vorder- und Rückseite muss nicht unterschieden werden, das Einmassieren des Klebers entfällt. Ihre geringe dynamische Steifigkeit sorgt außerdem für einen verbesserten Schallschutz.

Weniger Kosten

Die hohe Wirtschaftlichkeit des Systems basiert auf mehreren Vorteilen: Große Plattenformate ermöglichen einen schnellen Flächenfortschritt. Da das Setzen von Dübeln entfällt, werden rund 20 Prozent Zeit gegenüber herkömmlichen mineralischen Systemen mit Befestigern gespart.

Außerdem wird das Erreichen hoher Oberflächenqualität vereinfacht. Durch den Einsatz der gängigen Klebe- und Armierungsmassen entfallen aufwendige Rüstzeiten. Für das schwer entflammbare System (B1) ist eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) beantragt. Eine Zustimmung im Einzelfall ist bereits jetzt möglich.