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Verputzen bei Sonne

Verputzen bei Sonne

Ein heißes Vorhaben

Bei direkter intensiver Sonneneinstrahlung auf den frisch aufgetragenen Oberputz kann es zur Abzeichnung von Gerüstlagen, Geländern oder Oberleitungen durch Schattenwürfe an der Fassade kommen. Dies beeinträchtigt die Funktion des Putzes nicht, kann aber dazu führen, dass die Bauherren mit der Optik nicht zufrieden sind.

Der Farbtonunterschied entsteht durch unterschiedliche Trocknungszeiten in der Fläche. Die besonnten Flächen werden heiß und trocknen schnell, die beschatteten Flächen bleiben kühl und somit länger feucht. Der Farbtonunterschied in der Beschichtung entsteht, da Pigmente, Füllstoffe, Wasser und Bindemittel fixiert werden. Das gilt für mineralische wie für organische Oberputze.

Sto empfiehlt bei der Verarbeitung von Oberputzen eine Temperatur von 5 bis 30 Grad Celsius. Da Außentemperaturen meist im Schatten gemessen werden, ist Vorsicht geboten. Selbst wenn das Thermometer nur 20 Grad anzeigt, wird die Temperatur der Fassade unter direkter Sonneneinstrahlung wärmer sein.