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Wärmedämmung macht Sinn

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Dämmen macht Sinn: Einwände und Richtigstellungen aus neutralem Positionspapier

Wie in jedem StoReport Kundennewsletter widmen wir uns auch diesmal unserer Themenreihe zu Einwänden, Vorurteilen und Missverständnissen rund um die Wärmedämmung. Basierend auf dem Positionspapier „Über den Sinn von Wärmedämmung – Argumente zur Überwindung von Missverständnissen“ liefern wir Ihnen damit fundierte Argumente in der Diskussion um den sinnvollen Einsatz von Wärmedämmstoffen.

Unsere Themenreihe widmet sich diesmal folgenden Punkten:

Behauptung 6: „Wärmedämmung wird zu einem großen Entsorgungsproblem!“

In der Tat ist die Entsorgung von Verbundkonstruktionen nicht unproblematisch. Doch auch bei der Bewertung der Entsorgungsproblematik hilft ein Blick auf die Lebenszyklusbilanz: Diese wird, wie zahlreiche Untersuchungen zeigen, durch die Entsorgung kaum beeinflusst. Nur im schlechtesten Fall bedeutet die Entsorgung die Deponierung des Gesamtsystems. Wird das Gesamtsystem nach der Nutzung thermisch verwertet, kann der im Baustoff gespeicherte Energieinhalt genutzt werden. Verfahren zum stofflichen Recycling von Dämmmaterialien sind in der Entwicklung.

Behauptung 7: „Gedämmte Fassaden werden von Algen verfärbt und gefährden die Gesundheit!“

Tatsächlich ist der Feuchtegehalt der Außenputze auf gedämmten Fassaden in der Regel höher als der auf ungedämmten Mauerwerken. Dadurch können leichter Algen wachsen, die zu einer grünen Verfärbung der Oberfläche führen. Dies ist jedoch ein rein „kosmetisches“ Problem und nicht mit dem gesundheitsschädlichen Schimmel in Innenräumen gleichzusetzen. In der Natur tritt Algenbewuchs häufig auf, sogar auf Glas oder Metallflächen.

Zur Vorbeugung gegen Algenbewuchs auf Fassaden bietet Sto wirksame Lösungen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Behauptung 8: „Fassaden- oder Dachbegrünungen können die Wärmedämmung ersetzen!“

Auch wenn begrünte Fassaden viel Charme haben, können die wärmetechnischen Eigenschaften von gedämmten Fassaden so bei weitem nicht erreicht werden. Der Bewuchs erreicht lediglich, dass der Wärmeübergang von der Wandoberfläche an die Außenluft vermindert wird. Im Sommer wird die direkte Besonnung und damit die Aufheizung der Wand verhindert, darüber hinaus führt die Verdunstung durch die Blätter zu einer spürbaren Abkühlung der Umgebungsluft. Idealerweise lassen sich Begrünung und Dämmung kombinieren.

Infomaterial

Alle bisherigen Einwände und deren Richtigstellung können Sie in unseren vorangegangenen Newslettern nachlesen, das vollständige Positionspapier finden Sie hier.