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Hellbezugswerte im Holzbau

Hellbezugswerte im Holzbau

Hellbezugswerte im Holzbau

Dunkle Fassaden gewinnen immer mehr Interesse bei Bauherren und Architekten. Ohne die richtige System-, Farb- und Produktwahl kann diese Entscheidung zu unangenehmen Überraschungen führen. Damit die Oberfläche möglichst lange schön und zudem noch ihre Funktionalität erhalten bleibt, gibt es einiges zu berücksichtigen. Die wichtigste Rolle spielt hierbei die Berücksichtigung des Hellbezugswert.


Der Hellbezugswert (HBW) bestimmt wie hell oder dunkel ein Farbton tatsächlich ist. Er ist der Reflektionsgrad eines Farbtons und wird in Prozent angegeben. Ein heller Farbton reflektiert viel und ein dunkler Farbton wenig Licht. Reines Weiß hat somit einen HBW von 100%, Schwarz hingegen einen Wert von 0%.


Je weniger Licht reflektiert wird, desto stärker heizt sich die Fassade auf. So können Temperaturen von 80° und mehr problemlos erreicht werden. Die Folge sind Spannungsrisse oder Putzabplatzungen.


Grundsätzlich sollten folgende Hinweise beachtet werden:

• Je niedriger der HBW und je stärker der Witterungseinfluss auf die Fassade

desto größer sind die Spannungen.

• Organische Fassadendämmsysteme können im Vergleich zu mineralischen

höhere Spannungen aufnehmen.

• Putze mit groben Körnungen eignen sich besser für die Beschichtung mit

dunklen Fassadenfarben.


Bei StoTherm Wood (WDVS mit Dämmstoff aus Holzweichfasern) können Hellbezugswerte ≥ 20 % realisiert werden. Bei StoTherm Classic / Classic L (WDVS mit Dämmstoff aus Polystyrol-Hartschaum / Steinwolllamelle) ist ≥ 15 % Standard. Bei allen Systemen können unter bestimmen Bedingungen niedrigere Hellbezugswerte realisiert werden. Bitte kontaktieren Sie hierzu unser Technisches ServiceCenter.


Mail: tsc.industry.de@sto.com

Telefon: 07744/57-1888